
Kurzschluss
Komödie von Noa Lazar-Keinan
Karten >Neta und David führen ein Leben, das auf den ersten Blick ziemlich gut aussieht: zwei Kinder, zwei Karrieren, ein Kinderbuch-Bestseller mit einem Superhelden, der bei Darmproblemen hilft. Doch dann kommt der Moment, in dem plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war. Bei ihrem Sohn Itamar wird Autismus diagnostiziert.
Itamar liebt seinen Super-Doktor-Umhang, hasst Veränderungen und bevorzugt sein Omelett pur. Seine Eltern versuchen, den Alltag zu meistern, doch zwischen Löffelwürfen und Kita-Konflikten geraten sie selbst aus dem Gleichgewicht. Als der ohnehin nicht ganz stromlinienförmige Familienbetrieb plötzlich durch die Diagnose aus dem Takt gerät, kippt die Balance. Und was vorher noch Improvisation war, wird jetzt Überlebenskunst
Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die Familie nicht nur von außen, sondern werden aktiv in das Geschehen eingebunden: Das Publikum nimmt im Rahmen von improvisierten Situationen an der Handlung teil. So entsteht ein lebendiger, interaktiver Theaterabend.
»Kurzschluss« ist eine kluge, warmherzige Komödie über die Zumutungen des modernen Familienlebens – über Liebe, Überforderung und das Ringen um »Normalität«. Mit viel Humor und pointierten Dialogen erzählt die Autorin Noa Lazar-Keinan von Superhelden, die manchmal an ihre Grenzen stoßen – und dass das völlig in Ordnung ist.
Pressestimmen
Das Stück hält eine feine Balance zwischen befreitem Lachen und intensiven Momenten, …
- Katharina Kellner, MZ
… seziert auf kluge Weise eine Paarbeziehung. Die Publikumsbeteiligung ist hier kein Beiwerk, sondern tragende Säule der Handlung. Ein anfänglicher Zweifel, die Zuschauerinterventionen als Stilmittel über den ganzen Abend tragen, verflog schnell. Denn die Schauspieler Melanie Rainer und Tobias Ostermeier haben viel Erfahrung mit Improvisationstheater. Sie bestritten den Abend souverän, mit viel Humor und Flexibilität.
- Katharina Kellner, MZ
Aber auch (Melanie) Rainer, die wie es auf der Website des Turmtheaters heißt, die Bühne ‚als Spielplatz für Erwachsene‛ sieht, überzeugte mit ihrem hinreißenden Spiel, ebenso wie der in Komödienrollen regelmäßig überzeugende (Tobias) Ostermeier.
- Burkhard von Grafenstein, Regensburger Zeitung
Das Wichtigste zum Schluss: Der Zuschauer lernt, nicht über den Autismus des Kindes zu lachen – was bedenklich wäre – sondern über sich selbst, und den Autismus mit Humor zu nehmen.
- Burkhard von Grafenstein, Regensburger Zeitung
























